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Über Felder und Strände. Eine Reise in die Bretagne

Über Felder und Strände. Eine Reise in die Bretagne

Gustave Flaubert/ Maxime du Camp: Über Felder und Strände. Eine Reise in die Bretagne, übersetzt von Cornelia Hasting, Dörlemann, 450 S., Leinen, 35,00 €

Der technologische Schub, der sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa ereignete, war nicht weniger einschneidend wie der des beginnenden Internet-Zeitalters. Nichts war um 1850 mehr wie in den Jahrzehnten vorher, am wenigsten das Reisen. Gustave Flaubert und sein Freund Maxime Du Camp, damals Mitte 20, fuhren 1847 mit der Eisenbahn von Paris in die Bretagne und haben über ihre Streifzüge entlang der Küste und auf den davor gelagerten Inseln einen detaillierten Reisebericht verfasst – Flaubert die ungeraden und Du Camp die geraden Kapitel. Skeptisch gegenüber allen Überlieferungen, wachen Sinnes und neugierig auf Land und Leute erfinden sie darin nicht nur die Bretagne neu, sondern auch das Genre des literarischen Reisebuches.

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