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31. Dezember 2015
CALIBAN ZU DEN ZUSCHAUERN

Donnerstag, 31. Dezember, ab 21 Uhr

CALIBAN ZU DEN ZUSCHAUERN

Ein Kommentar in Gedichten zu Shakespeares Drama Der Sturm von W. H. Auden.
Aus dem lyrischen Essay Der See und der Spiegel (1944) in der Übersetzung von B. K. Tragelehn.
Es liest vom Bildschirm beleuchtet: knuth irche (Künstler und Theaterkonstrukteur, Berlin).
Märchen, Vorrede und heimliche Klänge: Gaberi Hänel (Regisseurin und Autorin, Berlin).

Im letzten Teil von Audens Gedichts – um den es am letzten Abend des Jahres gehen soll – beschwert sich der „Wilde“ Caliban bei den Zuschauern, dass der Autor des Sturm für sein weiteres Schicksal keinerlei Lösung hat. Während der Held Prospero alle anderen Hauptfiguren von der Insel nach Hause schickt, erteilt er seinem Diener Caliban den Befehl, dass er aus seinen Augen verschwinden und sein vormaliges Domizil auf der Insel gründlich saubermachen soll – ein weiteres, vielleicht das eigentliche Rätsel des Shakespeare-Stückes.

Eintritt frei. Wir bitten die Zuschauer um einen Beitrag für die Künstler nach eigenem Ermessen. An der Bar halten wir am Silvesterabend ein erweitertes Tapasangebot bereit und servieren Ihnen Prosecco Veneziano und mallorquinischen Schaumwein (ab 0,1 l à 4 €).

Voranmeldung erbeten unter 038392 677476 oder per Mail an kontakt@dahlmannsbazar.de