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Klaus Böldl: Der Atem der Vögel, S. Fischer, 144 S., gebunden, 18 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Skandinavist Klaus Böldl, der auch als Übersetzer altnordischer Literatur hervorgetreten ist, kommt in seinen literarischen Texten immer wieder auf die „fernen Inseln“ im äußersten Nordwesten Europas zurück. Nach seinem für die detaillierten Landschafts- und Naturbeschreibungen gelobten Reisebuch „Die fernen Inseln“ nimmt auch sein neuer Roman „Der Atem der Vögel“ auf die karge und mythenschwangere Landschaft der Färöer-Inseln Bezug. Der Held des Buches, ein dort lebender introvertierter Deutscher, wandert über die Inseln. Bei seinen Reflexionen umkreist er ein gleichsam leeres Zentrum, in dem sich Landschaften um ihn herum und in ihm begegnen.