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Jens Mühling: Schwere See. Eine Reise um das Schwarze Meer, Rowohlt, 314 S., gebunden, 22 €

Der Journalist und Essayist Jens Mühling, der laut Klappentext Literaturstudent bei dem ruhmreichen W.G. Sebald gewesen ist, hat für sein neues Buch eine Reise rund um das Schwarze Meer unternommen. Diese startet mit einem Abstecher auf den Spuren der „Arche Noah“ an den legendenumwobenen Berg Ararat, um sodann an der im Bau befindlichen Krim-Brücke eigentlich zu beginnen, die die Halbinsel über die Straße von Kertsch mit Russland verbindet. Über Georgien, Abchasien, die Türkei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine führt Mühlings Rundreise ganz zuletzt auf die Krim selbst und ans andere Ende der neuen Brücke, von der sie ihren Ausgang nahm. Dabei kommt ihm das „Schwarze Meer“ nirgendwo wirklich „schwarz“ vor – und ebenso vielfarbig wie das Wasser erlebt er die Kulturen seiner Anwohner.