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Hans Fricke: Unterwegs im blauen Universum, Galiani, 350 S., gebunden, 25 €

Der Biologe und bekannte Tierfilmer Hans Fricke, Jahrgang 1941, hat sich schon als Elfjähriger in der damaligen DDR aus einer Gasmaske und einem Feuerlöscher eine eigene Tauchausrüstung gebaut. Nach der Flucht in den Westen unternahm er 1962 die erste Reise ans Rote Meer – mit dem Fahrrad! Sein jetzt im Galiani Verlag erschienenes Buch Unterwegs im blauen Universum ist die Autobiographie eines begeisterten Tauchers, Forschers, Filmers und Meeresökologen, der seinen Kindheitstraum zum Beruf gemacht hat. Der bei Konrad Lorenz, dem Gründer der Verhaltensbiologie, studierte Fricke, der sich selbst als „Möglichmacher“ versteht, hat in seinem abwechslungsreichen Leben über zehntausend Stunden unter Wasser verbracht – sei es auf der Spur von Aalen und Quastenflossern oder von Falschgeld aus der Nazizeit, und sei es an Meeresriffen oder in Alpenseen und Brunnen.