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Alexander Pechmann: Sieben Lichter, Steidl, 166 S. gebunden, 18 €

Der in Wien gebürtige Autor, Herausgeber und Übersetzer Alexander Pechmann nimmt sich in seinem Roman Sieben Lichter eines tatsächlichen mysteriösen Kriminalfalls aus dem 19. Jahrhundert an. Die Brigg Mary Russell lief im Juni 1828 auf dem Rückweg aus der Karibik mit sieben verstümmelten Leichen von ermordeten Matrosen und Passagieren im Hafen von Cove in Irland ein. Der zufällig dort anwesende bekannte Arktisforscher und Theologe William Scoresby bemüht sich, in der Sache zu ermitteln. Doch die Aussagen der Überlebenden sind widersprüchlich, der Kapitän verschwunden. Pechmann stellt der historisch verbürgten Figur von Scoresby einen fiktiven Schwager als Ich-Erzähler des Romans an die Seite. Seine schnörkellos erzählte Geschichte zeigt sich als gelungene Hommage an die literarischen Großmeister der Detective Stories von Stevenson über Doyle bis Kipling.